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Wegwort vom 30. Juli 2010
Am Sonntag ist unser Nationalfeiertag!
Während der Fussballweltmeisterschaft haben wir es wieder erlebt. Nach dem 1:0 gegen Spanien waren wir alle Schweizer. Das hat einen Nationalstolz ausgelöst, der wunderbar war. Alles schien möglich zu sein. Und wir wünschten uns mehr!
Wegwort vom 29. Juli 2010
Der Schatten
„Es war einmal ein Mann, den verstimmte der Anblick seines eigenen Schattens so sehr, der war so unglücklich über seine eigenen Schritte, dass er beschloss, sie hinter sich zu lassen.
Wegwort vom 28. Juli 2010
Durchblick mit Folgen
Ich kann mir vorstellen, dass auch Sie schon mehr als einmal gesagt haben: „Da blicke ich beim besten Willen nicht mehr durch!“ Will heissen, ich hab keine Ahnung von einer Sache, oder ich kapier’s einfach nicht. Was aber, wenn der umgekehrte Fall eintritt? Sie hören etwas, das Sie durchaus verstehen. Aber es gefällt Ihnen ganz und gar nicht, es widerstrebt Ihnen, löst sogar Widerstand aus bei Ihnen. Setzen Sie sich damit auseinander? Gehen Sie einfach darüber hinweg? Stellen Sie Ihre eigene Ansicht dagegen?
Wegwort vom 27. Juli 2010
In der Liebe wachsen
„Liebt einander! Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben. Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid: wenn ihr einander liebt.“ (Joh 13,34f)
Wegwort vom 26. Juli 2010
Baden gehen
Mit dem Baden gehen ist es so eine Sache. Im Sommer, wenn es richtig heiss ist, macht „Baden gehen“ Spass. Aber wenn wir im Alltag in irgendeiner Angelegenheit „Baden gehen“ – also scheitern -, dann ist das überhaupt nicht lustig.
Wegwort vom 23. Juli 2010
Recht und Gerechtigkeit
„Es gibt keine Gerechtigkeit mehr auf der Welt“, klagte ein Mann während des Gesprächs. Er hatte einen Prozess angestrengt und verloren. Die Enttäuschung darüber, aber auch Zorn und Wut, waren ihm ins Gesicht geschrieben. Er verstand die Welt nicht mehr, denn für ihn gab es keinen Zweifel: Er war im Recht. Dieses Recht aber war ihm per Gerichtsbeschluss verwehrt worden.
Wegwort vom 22. Juli 2010
Manchmal möchte ich ein Clown sein
Das wär doch was? Immer lustig drauf und fröhlich in die strahlenden Augen der Kinder sehen, das Lachen der Erwachsenen, der Familien, die ihre Sorgen vergessen und befreit in ihren Alltag zurückkehren. Manchmal möchte ich wirklich ein Clown sein. Ja, das wär was.
Wegwort vom 21. Juli 2010
„Beten ist wie Verweilen bei einem Freund“
„Ich gehe nicht gern in eine Kapelle oder Kirche.“ Das hat mir eine Frau gesagt. Und sofort habe ich nachgefragt „Warum?“ Ihre Antwort: „Ich habe immer Angst, ich könnte mich falsch benehmen.“
Wegwort vom 20. Juli 2010
Erholung: Strapaze oder Kraft schöpfen?
Die S-Bahnen sind leerer. Viele unserer Mitmenschen sind in den Ferien. Erholung ist angesagt. Und das ist gut so. Und da lese ich den Satz von Laurence Sterne: „Nirgends strapaziert sich der Mensch mehr als bei der Jagd nach Erholung.“
Wegwort vom 19. Juli 2010
Versöhnt
Er hatte immer einen Berg Unerledigtes vor sich. Selbst am Tag vor seinem Urlaub. Er wusste, dass er damit sich und seine Familie auch im Urlaub sehr belastete. Es war noch jedes Mal so.

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