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|  | Wegwort vom 3. Februar 2012 |  | | Neuer Anstrich | | | Unsere Kapelle und unsere Büroräume erhalten einen neuen Anstrich. Der 10-jährige Teppich wird ersetzt. Die grauen Wände werden wieder weiss gestrichen. Es ist gut, werden diese Arbeiten gemacht, denn der Teppich wird auch mit viel Aufwand nicht mehr sauber und die Wände wirken "schmudelig". Das heisst aber auch, dass die Bahnhofkirche für zwei Tage geschlossen ist. | | |  |
|  | Wegwort vom 2. Februar 2012 |  | | Aktiv zuhören | | | Das aktive Zuhören beschreibt Michael Ende in seinem Buch "Momo" folgendermassen:
"So wie man sagt: Alles Gute oder Gesegnete Mahlzeit! Genau so sagte man also bei allen möglichen Gelegenheiten: Geh doch zu Momo! | | |  |
|  | Wegwort vom 1. Februar 2012 |  | | Das Wort Gottes | | | Das Wort von Gott kommt in die Welt. Ganz gleich, was im Einzelnen passiert. Gott möchte ohne seine Menschen nicht sein! Er spricht sie an. Geht ihnen nach. Liebt sich zu Tode. Am Kreuz haben sich noch einmal alle Wachstumshindernisse versammelt. Sie scheinen zu triumphieren: Der steinige Weg. Die gefrässigen Vögel. Der harte Fels. Die unheimlichen Dornen. | | |  |
|  | Wegwort vom 31. Januar 2012 |  | | Sich über Gott freuen | | | Die Grossmutter, die bei mir sitzt, ist sehr traurig. Sie berichtet mir, dass ihre Kinder nichts vom lieben Gott wissen wollen. "So lange ich lebe, werden sie wohl nicht aus der Kirche austreten: Aber wenn ich nicht mehr bin, werden sie diesen Schritt sicher tun." | | |  |
|  | Wegwort vom 30. Januar 2012 |  | | Warten | | | Eben habe ich aufs Tram gewartet, es gab eine Verzögerung. Die 2 Minuten, die die Digitalanzeige für die Tramankunft anzeigte, dauerten ca. 5 Minuten. Kein Problem, ich hab Feierabend und keine weiteren Termine. Ich kenne auch ganz anderes. "Any time from now" (jederzeit ab sofort) wurde in Sambia für uns Weisse zum Schlagwort und zur Herausforderung. Das war nämlich der Spruch, mit dem ich vom Busfahrer von morgens Neun bis nachmittags um Drei vertröstet wurde. Bis der Bus fuhr, sass ich auf meinem Gepäck und studierte das Kommen und Gehen der Menschen. Ich schloss Freundschaft mit einer Frau, die ihre Cola mit mir teilte. Ich konnte ihr im Gegenzug dafür einen Bissen Brot anbieten. Es war keine lang(weilig)e Zeit. | | |  |
|  | Wegwort vom 27. Januar 2012 |  | | Barmherzigkeit und Gerechtigkeit | | | Ganz aufgeregt setzt sich der Mann auf den Stuhl in meinem Gesprächszimmer. Und sofort beginnt er zu sprechen: "Jetzt lese ich heute Morgen in der Bibel das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg! (Mt 20) Das halte ich nicht aus, dass alle den gleichen Lohn bekommen sollen. Diejenigen, die einen ganzen Tag im Weinberg gearbeitet haben, und auch diejenigen, die nur ein Stunde gearbeitet haben! Das kann Gott nicht machen!" | | |  |
|  | Wegwort vom 26. Januar 2012 |  | | Du sollst dir kein Bildnis machen | | | von Gott und vom Menschen. Bei den Zehn Geboten heisst es, "Du sollst dir kein Gottesbild machen und keine Darstellung von irgend etwas am Himmel droben auf der Erde unten oder im Wasser" (Ex. 20,4). Und Max Frisch macht in fast in jedem seiner Werke gegen das Bildermachen aufmerksam! | | |  |
|  | Wegwort vom 24. Januar 2012 |  | | Übergang | | | Wir in der Bahnhofkirche sind mitten im Getriebe des Bahnhofes, des Kommens und Gehens. Der Bahnhof ist ein typischer Durchgangsort. Übergang von Arbeit zu Familie, von Alltag zu Ferien, vom Land in die Stadt. Schon als Kind liebte ich es am Bahnhof zu sitzen und den Leuten zuzuschauen. Menschen in Bewegung, Menschen in Übergängen. | | |  |
|  | Wegwort vom 23. Januar 2012 |  | | Mit Gott der Welt begegnen | | | Der Autor Victor Klemperer berichtet die folgende wahre Begebenheit: "Weswegen haben Sie denn gesessen?", fragte Klemperer. "Na, wejen Ausdrücken!", antwortete die Berliner Arbeiterin. Sie hatte den Führer, die Symbole und die Einrichtungen des Dritten Reiches beleidigt. "Wejen Ausdrücken" eingesperrt. Sie hatte mit viel Glück überlebt. | | |  |
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