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Wegwort vom 25. September 2017
Jugendstil
Ich durfte eine wundervolle Jugendstil-Kirche in Wien besichtigen. Sie steht auf dem weitläufigen Gelände der psychiatrischen Klinik am Rande der Stadt. Der Architekt und Künstler hat diese Kirche für die Patienten gebaut.
Wegwort vom 22. September 2017
Touristen
Die Bahnhofhalle gehört zu meinem Alltag. Wenn ich arbeite, führt mich mein Arbeitsweg durch die Halle, und auch für kurze Pausen bewege ich mich am Hauptbahnhof in Zürich wie „zuhause“. Natürlich sehe ich neben einigen „altbekannten“ immer wieder viele neue Leute. Es gibt einen Markt und verschiedenen Aktivitäten, die sich jedoch jährlich wiederholen und vertraut sind.
Wegwort vom 21.September 2017
Vernünftig sein - Danken - Ernten
Letzthin hat mich die Mitarbeiterin eines grösseren Betriebs darüber aufgeklärt, was EDV eigentlich heisse: EDV sei die gängige Abkürzung für "Ende der Vernunft". Das hat mir eigentlich ganz ganz gut gefallen als mittelmässiger Benutzer dieser elektronischen Arbeits- und Vergnügungs-mittel. Aber für ein Wegwort zum Thema Erntedank war es kaum nützlich.
Wegwort vom 20. September 2017
Du sollst nicht töten
Es begegnet mir immer wieder und besonders in Diskussionen mit Jugendlichen. Sie sind so erfrischend klarsichtig. Auch wenn ich ihnen sagen kann, dass dieses Gebot die kriegerische Auseinandersetzung nicht miteinschloss, ist es heute mit der nicht-kriegerischen Untat auch nicht mehr so einfach.
Wegwort vom 19. September 2017
Müll
Wer lebt, produziert Müll - nicht nur, aber auch. Abfall und darum geht es. Je mehr wir nur Müll produzieren, desto mehr muss entsorgt werden. Wie entsorgen? So, dass er möglichst mit dem Kreislauf der Natur verschmilzt. Wie Entsorgen ist eine politische, eine gesellschaftspolitische, eine wirtschaftliche, eine strukturelle, eine ethische und eine persönliche Frage, aber nie Privatsache.
Wegwort vom 18. September 2017
Rail Clean
Wir sind verwöhnt. Wenn ich am Morgen um halb Sieben zur Arbeit komme ist die Bahnhofhalle sauber geputzt. Eventuell fahren noch einige Putzautos rum oder Männer mit orangen Jacken putzen mit einem nassen Lappen die Abfallkübel und den Boden darum herum. Das sind wir so gewohnt, wir erwarten einen sauberen Bahnhof. Und ehrlich gesagt bin ich auch ganz froh über diesen Service.
Wegwort vom 15. September 2017
Eidgenössischer Dank-, Buss- und Bettag
Klingt fremd? - Nicht? Wenn dieser Tag ihnen nicht fremd ist, freuen sie sich und feiern sie. Aber fragen sie trotzdem in ihrer Umgebung, was er bedeutet, was es noch über ihn zu wissen gibt. Er betrifft ja nicht nur unsere immer kleiner werdenden reformierten Kirchen. Er geht uns alle an, die wir hier in diesem Land wohnen: Da sind ja nicht nur Römisch-katholische, Reformierte, Lutheraner, Freikirchliche, Juden, Muslime, Hindus, Buddhisten, Konfessionslose oder -freie, Atheisten und so fort angesprochen, sondern bar unserer religiösen Ausrichtung wir alle als Bewohner dieses Landes, einem Land, das sich eidgenössisch nennt.
Wegwort vom 14. September 2017
Erinnerung
Von meinem Urgrossvater habe ich einen Zapfenzieher „geerbt“. Ein kleines Holzding mit dem Namen unserer Heimatgemeinde darauf eingraviert. Wenn nun meine Kinder wieder Kinder haben und diese den Zapfenzieher benutzen, ist dieser seit 6 Generationen im Gebrauch. Fantastisch.
Wegwort vom 13. September 2017
Nähe und Distanz
Die Welt wird immer kleiner. Nicht nur, weil wir die Erde „aussaugen“ und die Ressourcen ausschöpfen. Seit der Erfindung des Velos (vor 200 Jahren) sind die Menschen mobiler geworden. Wir pendeln zur Arbeit, wir reisen oder fliegen in die Ferien. Wir treffen Freunde nicht mehr nur im eigenen Dorf. Unsere Familie und unsere Freunde sind über die ganze Welt verstreut. Die Tochter studiert in Paris, der Sohn ist in einem Austauschjahr in Sydney, Die beste Freundin besucht die Sprachschule in Kapstadt, und den Einkauf erledigen unsere Nachbarn im nahen Ausland.
Wegwort vom 12. September 2017
Jööö-Effekt
Kleine Kinder sind süss. Erwachsene haben dann auch die Tendenz - zum Beispiel im Tram – mit kleinen Kindern zu reden. So weit so gut. Wenn dann Erwachsene, wildfremde kleine Kinder anfassen müssen weil sie so niedlich sind, finde ich es nicht mehr süss. Wen wunderst, dass die lieben Kleinen dann auch manchmal rebellieren. So wollte das kleine Mädchen dem fremden Mann partout nicht winken als dieser Ausstieg.

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Hauptbahnhof Zürich.
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