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Das Weg-Wort - Werktagsgedanken aus der Bahnhofkirche Zürich
 

Streichkonzert

Wegwort vom 7. Juli 2015

Es ist wieder passiert! Eine schlaflose Nacht! Ich mache mir Sorgen. Wie wird das nur ausgehen, werde ich es schaffen? Meine Sorgen waren für die "Katz". Alles kam ganz anders. Meine Schwester konfrontiert mich mit dem Spruch: "90% der Sorgen, die wir uns machen sind vergebens, weil alles anders kommt. Und für die restlichen 10% gilt, ob wir uns Sorgen im Voraus machen oder nicht, es kommt wie es kommt.

Nun mache ich mich an ein "Streichkonzert". Versuche meinen Schlaf zu finden und meine Sorgen auf den Nachttisch zu legen oder den Sorgenpüppchen zu erzählen.
Sie kennen die Sorgenpüppchen? Man kann ihnen am Abend die Sorgen erzählen, sie unters Kopfkissen legen und am Morgen, wenn man sie wieder hervorholt, sind nur noch die Püppchen da, die Sorgen sind weg.

Ganz so einfach ist es natürlich nicht, es gelingt bei Weitem nicht immer. Ein Versuch lohnt sich aber in jedem Fall. Es gibt ja noch unzählige andere Möglichkeiten. Positive Erfahrungen in Erinnerung rufen, autogenes Training, Meditation, Schäfchen zählen, Füsse oder Kopf in kaltes Wasser tauchen, Rosenkranz beten…
Dass es gelingen kann, dafür muss man üben. Denn auch wenn Sie in einem Konzert als Streicher mitspielen möchten, müssen Sie vorher viel üben.
Paul Hörbiger sagte: "Für angenehme Erinnerungen muss man im Voraus sorgen."

Und zum Schluss noch ein "kluges Wort" von Seneca: "Es ist närrisch,
heute unglücklich zu sein, nur weil du es in der Zukunft vielleicht einmal sein wirst."

Frohes Üben fürs Streichkonzert!

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Geändert: 07.07.2015
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