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Das Weg-Wort - Werktagsgedanken aus der Bahnhofkirche Zürich
 

Antworten des Herzens

Wegwort vom 3. September 2015

Menschen müssen sich mit den Problemen des Alltags auseinandersetzen! Und das mit Musse und in kleinen Schritten. Man muss den Dingen die eigene, stille ungestörte Entwicklung lassen, die tief von innen kommt und durch nichts gedrängt oder beschleunigt werden kann.

Alles ist austragen - und dann gebären.
Hindernisse auf dem Weg lassen uns stolpern. Menschen helfen uns wieder aufzustehen. Licht ist irgendwann - so hoffen wir - wieder zu sehen. Am Anfang oft nur ein Aufflackern am Horizont.
Es ist gut zu reifen wie der Baum, der seine Säfte nicht drängt und getrost in den Stürmen des Frühlings steht, ohne Angst, dass dahinter kein Sommer komme könnte. Er kommt immer!

Die Geduld fehlt uns zum Warten! Wir wollen "auf den Knopf drücken" und Lösungen und Antworten bekommen. Wir Menschen kommen nicht einfach mit der Eigenschaft "GEDULDIG" auf die Welt. Sich das geduldig sein anzueignen ist eine gute Sache - eine wertvolle Tugend. Bitten wir Gott darum im täglichen Gebet.

Rainer Maria Rilke sagt: "Man muss Geduld haben gegen das Ungelöste im Herzen und versuchen, die Fragen selber lieb zu haben, wie verschlossene Stuben und wie Bücher, die in einer sehr fremden Sprache geschrieben sind. Es handelt sich darum, alles zu leben. Wenn man die Fragen lebt, lebt man vielleicht allmählich, ohne es zu merken, eines fremden Tages in die Antwort hinein."

Das ist auch meine Erfahrung! Es kann Jahre dauern, bis wir weiter sehen, weiter wissen, oder die Antwort uns erreicht!

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Geändert: 03.09.2015
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